Die wichtigsten Wandertipps!!!
Eignung und Ausführung
Geübte Wanderer kennen ihre Grenzen und Fähigkeiten. Wanderneulinge sollten sich aber auf jeden Fall einem ärztlichen Check-up unterziehen, bei dem Kondition und Gelenke
untersucht werden. Daraus ergibt sich dann, über welche Routen man sich wagen kann. Gehen Sie es zunächst gemächlich an und steigern Sie sich langsam.
Das Um und Auf ist auch die richtige Ausrüstung. Greifen Sie auf jeden Fall zum gut passenden Wanderschuh, schonen Sie ihre Gelenke mit Wanderstöcken und
tragen Sie einen Rucksack mit Hüftgurt.
Wahl der Route
Fangen Sie mit leichten Routen ohne große Höhenunterschiede an. Zum Überwinden der Höhe können Sie Sessellifte oder Gondeln einplanen, die Ihnen mühevolle Auf- und Abstiege ersparen. Rechnen Sie auf jeden Fall mit mehr Zeit, als für die Route angegeben ist und starten Sie möglichst früh. Am sichersten sind Sie mit einem Bergführer unterwegs!
Hinterlassen Sie unbedingt Ihre geplante Route und die voraussichtliche Rückkehrzeit. Nehmen Sie ein Handy für Notfälle mit.
Was Sie mitnehmen sollten:
bequeme Kleidung, Regenschutz
festes Schuhwerk
Rucksack mit Hüftgurt
Wanderstöcke
Wanderkarte, Wanderführer
Proviant
Getränke
Wanderapotheke
Taschenmesser
Taschenlampe mit Reservebatterien
Sonnenschutz, Sonnenbrille
Toilettenpapier, Taschentücher
Uhr, Handy für Notfälle
Kompass
Verpflegung für unterwegs
Natürlich können Sie die Einkehr in der Almhütte
einplanen. Achten Sie dort allerdings darauf, nicht zu schwer und
fett zu essen. Die "Brettljause" ist zwar lecker, belastet aber
sehr. Der Rucksackproviant sollte schnelle Energie liefern:
Kohlenhydratreiche Imbisse wie Bananen, Äpfel,
Müsliriegel, belegte Vollkornbrote, Nudelsalate mit Tomaten,
Gurken, Nüsse und Schokolade eignen sich dafür.
Unerlässlich ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Planen Sie mindestens zwei Liter Wasser, Tee, verdünnte Obst-
oder Gemüsesäfte oder isotonische Durstlöscher ins
Marschgepäck ein. Limonaden, Kaffee und Alkohol sind beim
Wandern tabu.
Erste Hilfe
Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht - schon gar nicht im
Gebirge. Kaum anderswo ist Erste Hilfe so wichtig, wie in der
Einsamkeit der Berge. Ein falscher Tritt, ein Steinschlag, ein
Schwächeanfall - niemand kann sich oder seine Begleiter bei
Bergtouren hundertprozentig vor Unfall oder Verletzungen
schützen. Entscheidend ist es, richtig zu reagieren, wenn
etwas passiert. Zwei Kriterien vorweg:
- Eine Erste Hilfe-Box (Rucksack-Apotheke) ist immer dabei
- Bei schweren Verletzungen sofort die Bergrettung (Notruf)
alarmieren
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